Vita – Ngo The Chau

NGO THE CHAU director of photography
Der in Vietnam/Hanoi geborene Ngo The Chau absolvierte von 1999 bis 2004 ein Kamerastudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Neben zahlreichen ausgezeichneten Kurzfilmen und Werbespots drehte er auch neben dem Studium Musikclips für namhafte nationale und internationale Künstler.
Für den Studentenfilm „Detroit“ (Regie Ludwig & Glaser), wurde er für den Deutschen Kamerapreis nominiert. „Max Minsky und ich“ unter der Regie von Anna Justice gewann div. Kinder/Jugendfestivals und war für den Deutschen Filmpreis nominiert. Die 600. Tatort-Folge „Sheherazade“ von Peter Henning und Claudia Prietzel wurde 2005 mit dem Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Fernsehfilm ausgezeichnet. Ebenso erhielt Ngo The Chau im selben Jahr für „Sheherazade“ und für „Folge der Feder“ den Deutschen Fernsehpreis für die beste Kamera. Im Jahr 2006 drehte er mit der Regisseurin Franziska Meletzky „Frei nach Plan“, der beim Internationalen Filmfestival Shanghai 2007 als bester Film ausgezeichnet wurde. 2009 folgte „66/67 – Fairplay war gestern“, der das Züricher Filmfest gewann, sowie „Schwerkraft“, der Sieger des First Steps und des Max Ophüls Preis.
Der TV-Zweiteiler „Entführt“ von Matti Geschonneck erhielt 2010 die Goldene Kamera als Bester deutscher Fernsehfilm. Die Produktion „Almanya“ lief 2011 auf der Berlinale im Wettbewerb (außer Konkurrenz) und gewann beim Deutschen Filmpreis die goldene Lola für das beste Drehbuch und die silberne Lola, als besten Film.
Es folgen diverse Projekte mit dem Genre-Regisseur Christian Alvart u.a. „Banklady“ , „ Wolf- Kampf im Revier“. Die Tragikkomödie „ Das Leben ist Nichts für Feiglinge“ unter der Regie von Andre Erkau mit Wotan Wilke Möhring in der Hauptrolle leitet eine neue spannende Zusammenarbeit ein.
Der Psychothriller „Stereo“ mit Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2014 und wird im gleichen Jahr für den Deutschen Kamerapreis nominiert.
Mit „Hin und Weg“ beginnt 2013 eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christian Zübert. „Ein Atem“ mit Jördis Triebel in der Hauptrolle folgt direkt ein Jahr später und kommt 2016 in die Kinos. Der dritte Film mit Kult-Regisseur Lars Becker, „Zum sterben zu Früh“, führt in 2016 zu zwei Deutschen Fernsehpreisen, in den Kategorien beste Regie und beste Kamera.
Ngo The Chau ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, ausserdem tätig als Gastdozent an diversen Filmhochschulen und angagiert sich gerne in der Juryarbeit. Zuletzt war er Jurymitglied beim First Steps Award 2016 und in der Vorauswahlkommision des deutschen Filmpreises.

 

 

Auszeichnungen:

 

  • 2002: Goldene Kaulquappe, Studentenpreis beim Kamera-Filmfestival Camerimage für Schattenwelt
  • 2003: Michael-Ballhaus-Förderpreis
  • 2004: Nominierung für den Deutschen Kamerapreis für Detroit
  • 2005: Deutscher Fernsehpreis, Beste Kamera, für Tatort – Scheherazade und Folge der Feder
  • 2005: Deutscher Kamerapreis, Kategorie Fernsehspiel, für Tatort – Scheherazade
  • 2015: Nominierung für den Deutschen Kamerapreis für Stereo
  • 2016: Deutscher Fernsehpreis, Beste Kamera, für Zum sterben zu früh
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